WILLKOMMEN AUF DER HOMEPAGE DER RESERVISTENKAMERADSCHAFT SELB-ERKERSREUTH

X

28.01.2018 RK Selb-Erkersreuth - Waffenausbildung in Hof Waffenausbildung in Hof Auch in diesem Jahr begann die Reservistenarbeit mit der Waffenausbildung durch die RK Hof in der Oberfrankenkaserne. Es trafen sich am gestrigen Samstag 100 Reservisten aus ganz Oberfranken um an dieser Ausbildung teilzunehmen. Aufgrund der ständigen Änderungen von Vorschriften, Verordnungen und die Regelungen des Arbeitsschutzes ist diese Ausbildung in diesem Jahr besonders wichtig, da unter bestimmten Voraussetzungen die Erfüllt sein müssen, ein Schießen mit den Handwaffen der Bundeswehr nicht mehr stattfinden kann – für den Schützen der diese nicht erfüllt z.B gemäß der Vorschrift nicht geschossene Vorübung bei der P8 oder das nicht vorhanden sein vom Brilleneinsatz für die Schießbrille. Auch uns betreffen diese Änderungen und deshalb nahmen sieben Kameraden unserer RK und als einziger Teilnehmer der Kamerad Alexander Troppmann der in der stärksten RK im Bezirk Mitglied ist daran teil bzw. waren als Ausbilder vor Ort. Die Ausbildung fand im Offz-/Uffz-Heim der Oberfranken-Kaserne statt. Haupt Augenmerk wurde bei der Ausbildung auf die Handhabung der Waffen gelegt, da sich immer und immer wieder feststellen lässt, dass viele der Kameraden sehr unsicher beim scharfen Schuss auf der Schießbahn in Roth sind. Das wieder kennenlernen der einen oder anderen Waffe, das Zerlegen und Zusammensetzen der Waffen Pistole P8, dem Gewehr G36 sowie das Maschinengewehr MG 3 und die verschiedenen Anschlagarten die durch die Änderungen der Vorschriften neu hinzugekommen sind sowie die Ladetätigkeiten jeder einzelnen Waffe festigt deren Umgang. Diese Ausbildung soll den Umgang mit Waffen vertiefen und die Kameraden, die seit Ihrem aktiven Dienst keine Waffe mehr geführt haben heranführen, am Tag des Schießens mit scharfen Schuss bereits dort die Unwissenheit, Unsicherheit und Angst zu nehmen. Als Parallel Ausbildung wurde an einer Station die Sicherheitspolitik mit einem Vortrag zu den „Rechten im Auslandseinsatz“ (Rules of Engagement) gehalten. Eine weitere Station konnte mit dem Fernmeldedienst besetzt werden. Dort zeigt uns der StFw Knieling das Verschleiern von Funksprüchen mit dem sogenannten „TOZZ“ – das Verschleiern von Truppen, Orts-, Zeit- und Zahlenangaben sowie das Authentisieren, das sogenannte Anmelden im Sprechfunkverkehr oder bei Ungewissheit des eingeteilten Führers, ob dies Person, die mit mir Kommunizieren will auch die richtige ist und nicht der Feind! Auch das Eröffnen und Ansprechen im Funksprechverkehr wurde nochmals im Thema aufgenommen, da auch hier immer wieder die gleichen Fehler gemacht werden! Man fängt nicht mit sich selbst an (der Esel nennt sich immer zuerst) sondern man Ruft den, mit den man Sprechen will! Ein kleines Beispiel wäre, der Gruppenführer „Busard“ will mit dem KpGefStd „Adler“ Verbindung aufnehmen! Würde die Verbindungsaufnahme wie folgt lauten: „Adler hier Busard kommen“! – Antwort vom KpGefStd „Busard hier Adler kommen“! Das Prinzip ist wie beim Telefonieren – hier suche ich mir auch erst meinen Teilnehmer aus den Kontaktdaten und wähle die Nummer! Diese Ausbildung war der Grundstock für die weiteren Ausbildungen wie die „Töpener Nachteule oder dem Bezirkswettkampf in diesem Jahr. Gegen 15:00 Uhr wurde die Ausbildung eingestellt, das Gerät gereinigt und auf Vollzähligkeit überprüft und in die Waffenkammer wieder eingelagert. Anschließend wurde das Offz-/Uffz-Heim wieder in den Urzustand zurückversetzt, sodass wir das Abschlussantreten durchführen konnten und die Ausbildung mit erfolgt abschlossen. Durchführendes Organ der Veranstaltung war die RK Hof. Die komplette Ausbildung war ein großer Erfolg und hat den einen oder anderen Kameraden etwas mehr Sicherheit an den Waffen beschert. Wir bedanken uns bei der RK Hof für die Integration bei der Ausbildung und danken dem Küchenteam für die reichhaltige Mittagsverpflegung! Quelle Bilder: RK Hof, RK Selb-Erkersreuth