WILLKOMMEN AUF DER HOMEPAGE DER RESERVISTENKAMERADSCHAFT SELB-ERKERSREUTH
11.03.2017 Schießen der Oberfränkische Reservisten in Roth Bei minus 3 Grad und früh am Morgen machten sich 11 Kameraden unserer RK auf nach Roth um das diesjährige erste Schießen des Regionalstabes Nord mit Leitungs- und Funktionspersonal durchzuführen. Um 07:15 Uhr trafen die Teilnehmer des Schießens ein und wurden durch den Gesamtleitenden Olt Petzold in die Schießübungen eingewiesen. Dabei wurde nach mehrmaligem Nachfragen festgestellt, dass viele der anwesenden ohne Einweisung oder mangelhaften Kenntnissen zu diesem Schießen erschienen sind. Der Großteil wurde dann, erst einmal zur Waffenausbildung befohlen, die die Kameraden HG Kraus und HptFw Huber durchführten. Hier muss man feststellen, dass für manche die jährlich im Januar stattfindende Waffenausbildung in der Kaserne in Hof, einfach ein Pflichttermin werden muss, um bei den darauffolgenden Schießen, solch einen Ansturm zur Waffenausbildung einfach zu minimieren!!! An diesem Tage wurden folgende Schießen durchgeführt: Pistole P8 das Voraussetzungsschießen für alle folge Schießen die P8-S-1 folgend die P8-S-2 (WÜ) unter Leitung des Fw Weigl Stephan und die P8-S-3 (WÜ) unter Leitung des HptFw Lukas, Gewehr G36 die Wertungsübung G36-S-9 unter Leitung des HptFw Licha. Gegen 08:30 Uhr brach auf den Schießbahnen, bei bereits Kaiserlichem Wetter, der erste Schuss und alle Teilnehmer waren sehr gespannt auf den Ablauf des Schießens. Durch die vorherige Einteilung der Schützen auf die verschiedenen Schießbahnen und der Waffenausbildung wurden längere Wartezeiten so gut wie vermieden. Beim Gewehr G36 stockte es aber trotzdem etwas, da es sich hier um eine etwas längere Schießübung mit den verschiedenen Anschlagarten, Visierwechsel und der Bewegung Richtung Ziel Feld handelt. Dies konnte aber so gut wie möglich, durch ständige Verbindung zum Gesamt-leitenden mit Funk, unter Kontrolle gebracht und gehalten werden. Ein weiteres Problem waren die beiden Schießbahnen, beim G36 und der P8 mit Klappfallscheiben. Hier musste man wieder einmal feststellen, dass die Instandhaltung das A und O ist. Einige Klappfallscheiben gingen nur teilweise andere gleich gar nicht. Bis zur Mittagspause mussten beide Leitenden improvisieren um eine längere Unterbrechung des Schießens aufgrund eines Umbaus zu vermeiden. Um 11:30 Uhr war dann erst einmal für eine gute Stunde Schießunterbrechung und unsere Feldwebel Res verpflegten uns mit einem deftigen Eintopf, der mit sehr viel Liebe durch die Truppenküche zubereitet wurde. Bei kurzen Gesprächen während der Mittagspause musste man feststellen, dass die Stimmung unter den Teilnehmer sehr entspannt und gut war. Auch unsere drei FwRes waren außergewöhnlich tiefenentspannt und guter Laune. Da die Schießzeit in Roth am Samstag bis 15:00 Uhr begrenzt ist, wurde bereits nach dem Mittagsmahl und einer Zigarette, das Schießen mit neuer Scheibenstellung auf den Alpha-Ständen fortgesetzt. Der Nachmittag verging wie im Fluge, da die Klappscheibenanlage nun auch ohne größere Probleme funktionierte. Mittlerer weile haben sich auch die Teilnehmer an die Situation beim Anstellen auf gewissen Schießbahnen gewöhnt! Das Warten auf der Schießbahn wird natürlich zu den verschiedensten Gesprächen genutzt, dies führt aber zu einer Ablenkung vom eigentlichen Thema. Da wird geratscht, aber die Dargestellte Schießübung wird nicht gelesen, die Schützen stehen unwissend auf der Bahn und fangen dann an zu Fragen – „Was muss ich den Hier machen“? Oder der Schreiber muss warten, bis die Herren sich mal in Richtung Schießbahn drehen um mal zu schauen was hier eigentlich geht! Dies sind alles Verzögerungen, die man bei einem straffen Zeitplan nicht braucht! Deshalb war die Schießbahn aufgebaut wie in alten Zeiten – Wartelinie 1 dann Wartelinie 2 und die dritte Wartelinie war dann der Schreiber und Munitionsausgeber. Eigentlich ganz einfach aber bei der Umsetzung noch sehr Holprig und ausbaufähig. Gegen 14:15 Uhr wurde das erste Schießen aufgrund Munitionsmangels eingestellt und die beiden anderen Schießübungen folgten in kurzen Abständen, da um 15:00 Uhr, ja sowieso eingestellt werden musste. Nach Abschluss der Schießkladden und Abrechnung der Munition mit den FwRes, folgte das Abschlussantreten durch Olt Petzold in Verbindung mit den FwRes und BezOrgLtr Broja. Olt Petzold konnte während des Antretens auch noch fünf Kameraden mit der Schützenschnur auszeichnen und dem Schießtag zu einem würdigen Abschluss führen. Unser Dank gilt den Kameraden StFw Knieling, Lt Schaller, Btsm Weiser, HG Kober, SG Hohberger, der Reservistenkameradschaft Hof, die uns bei verschieden Funktionen unterstützt haben. Jungs war eine Super Sache und wir würden uns freuen, wenn Ihr das nächste Mal wieder mit so viel Engagement dabei seid!!! Quelle Bilder: RK Selb-Erkersreuth / RK Hof

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Verband der Reservisten - RK Selb-Erkersreuth - Vorsitzender: Thomas Großwald - Vorwerkstr. 47 - 95100 Selb - E-Mail: tom1277@hotmail.de - Mobil: 0160/2806490